Finsternisse
 
Die totale Mondfinsternis vom 03./04. März 2007
Zunächst sah es so aus, als sollte dieses Naturereignis den Wolken zum Opfer fallen. Während es kurz nach Sonnenuntergang noch fast wolkenlos war, zogen im weiteren Verlauf immer dichtere Wolkenfelder heran. So war der sich langsam verfinsternde Mond immer nur kurz zwischen den dünn gesäten Wolkenlücken zu sehen. Während der totalen Phase wurden die Wolkenlücken jedoch immer größer, so daß der größte Teil der totalen Phase und der Austritt des Mondes aus dem Kernschatten fast lückenlos verfolgt werden konnte..

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Part. Phase, Canon 300D, Optik: Meade Refraktor f/9 (f=1300mm) ISO: 100 Bel. Zeit: 1/200 Sek. Ort: WHS, Dr. Ingo Janiszczak

Totale Phase, Canon 300D, Optik: Meade Refraktor f/9 (f=1300mm) ISO: 400 Bel. Zeit: 8 Sek.
Ort: WHS, Dr. Ingo Janiszczak
Bilddaten: 150/1300mm APO-ED Meade, Canon EOS 400D, 8sec. @ 400ASA,Ort: WHS Essen,
Dieter Friedrich


Die totale Sonnenfinsternis vom 29. März 2006
Diese Finsternis war von Deutschland aus als partielle Finsternis mit einem maximalen Bedeckungsgrad von rund 25% (Essen) beobachtbar. Die Zentralzone der Finsternis erstreckte sich vom östlichsten Zipfel Südamerikas über den Atlantik, weite Teile Afrikas, dem östlichen Mittelmeer und der Türkei, wo unseren Mitgliedern Thomas Payer, Dr. Ingo Janiszczak und Jochen Schmitting die folgenden Aufnahmen gelangen, bis nach Zentralasien.

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Die fogenden Bilder wurden aufgenommenmen von Thomas Payer in Antalya mit einer nikon D50 bis ISO 200 und 4" f/10 Refraktor

Summe aus Einzelbildern,
Belichtungszeiten: 1 - 100 ms

Summe aus Einzelbildern,
Belichtungszeiten: 1 - 500 ms
Der 3. Kontakt (Austritt aus dem
Kernschatten)
Diamantringeffekt beim Austritt

Einzelbild,
Belichtungszeit 50 ms
Summe aus Einzelbildern,
Belichtungszeiten: 50 - 250 ms

Die folgenden Bilder wurden aufgenommen von Dr. Ingo Janiszczak in Side (Türkei) mit einer Canon 300D

Kurz vor d. 1. Kontakt
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/500 sek
Kurz nach d. 1. Kontakt
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/500 sek
Ca. Mitte der 1. partiellen Phase
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/500 sek
Kurz vor Ende der 1. partiellen Phase
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/250 sek
Diamantring
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer
Komposit aus 2 Bildern
Belichtungszeit: 1/320 bzw. 1/1000 sek

Kurz vor dem 2. Kontakt
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer
Bel.-zeit: 1/500 sek

Kurz nach d. 2. Kontakt
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer
Bel.-zeit: 1/320 sek

Innere Korona
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer
Belichtungszeit: 1/6 sek

Kurz nach d. 3. Kontakt
Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele
Bel.-zeit: 1/30 sek

Kurz nach Beginn der 2. partiellen Phase
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/200 sek

Ca. Mitte der 2. partiellen Phase
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/500 sek

Kurz vor d. 4. Kontakt
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie
Bel.-zeit: 1/500 sek
Korona mit Fitzwork bearbeitet
Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer
Komposit aus 5 addierten Bilder, Larsen - Sekanina - Filter
Korona mit Fitswork bearbeitet
Optik: Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele
Komposit aus 6 addierten Bilder, Larsen - Sekanina - Filter

Die folgenden Bilder wurden aufgenommen von Jochen Schmitting mit ED 80/600mm Skywatcher, Telekonverter 2x, Minolta X700, Farbnegativfilm Fuji Reala 100, Ort: Side (Türkei)

Montage - Gesamtverlauf der Finsternis

Protuberanzen, 1/250s,
zwei addierte Aufnahmen
äußere Korona, 1/30s, zwei addierte Aufnahmen dritter Kontakt, 1/1000s

zweiter Kontakt, 1/1000s Protuberanzen, 1/250s
 
Die ringförmige Sonnenfinsternis vom 3. Oktober 2005
Diese Finsternis war von Deutschland aus als partielle Finsternis mit einem maximalen Bedeckungsgrad von 49% (Essen) beobachtbar. Die Zentralzone der Finsternis erstreckte sich vom nördlichen Atlantik über die iberische Halbinsel und weiten Teilen Afrikas bis in den indischen Ozean. Unser Mitglied Thomas Payer begab sich zur spanischen Hauptstadt Madrid, die fast genau auf der Zentrallinie lag. Dort gelangen ihm mit einem Coronado PST in Verbindung mit einer Nikon Coolpix 5400 die folgenden Aufnahmen.

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Aufnahmeoptik: Coronado PST in Verbindung mit einer Nikon Coolpix 5400
Aufnahmeort: Madrid
Bilder: Thomas Payer
 
Die totale Mondfinsternis vom 8/9. November 2003

Im Gegensatz zur totalen Mondfinsternis vom 9. Januar 2001 waren die Bedingungen dieses mal kaum zu toppen. Während der gesamten Finsternisdauer war der Himmel weder von Wolken noch von Dunst getrübt. Lediglich der unchristlichen Zeit - die Kernschattenphase erstreckte sich von 0:32 Uhr bis 4:05 Uhr - war es wohl zu verdanken, dass sich die Zahl der Besucher unserer Sternwarte in Grenzen hielt. Reizvoll war auch die Sternenkulisse an der Sternbildgrenze Widder / Stier, an der sich dieses Himmelsschauspiel ereignete. (Rechts, zum Vergrössern aufs Bild klicken).

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Aufnahmeoptik: Celesteron 8 bei f/6,3  (f=1280mm)
Belichtungszeit: partielle Phase 1/250 Sekunde, Totalität 10 Sekunden
Film: Fuji Superia 800 ASA
Bilder: Thomas Payer
 
Die ringförmige Sonnenfinsternis vom 31. Mai 2003
Am 31. Mai 2003 lief zum 2. mal innerhalb von 4 Jahren die Zentrallinie einer Finsternis durch Europa. Die ringförmige Phase war von Nordschottland, Island und weiten Teilen Grönlands aus sichtbar. Bei uns war die Finsternis nur partiell, allerdings mit einem relativ grossen Bedeckungsgrad von 83% unmittelbar nach Sonnenaufgang. Die Wetterprognosen waren alles andere als gut, denn während der gesamten Nacht gab es Gewitter mit ergiebigen Regengüssen. Doch wir hatten dieses mal Glück. Während der Morgendämmerung verzogen sich die Wolken, und die Natur belohnte unser frühes Aufstehen mit einem aussergewöhnlichen Sonnenaufgang, den man in dieser Form nicht oft im Leben zu sehen bekommt.

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4 Phasen der bei uns partiellen Sonnenfinsternis vom 31. Mai 2003. Alle Aufnahmen: Miroslaw Fröhlich
 
Die totale Mondfinsternis vom 9. Januar 2001
Am 9. Januar 2001 konnten wir die erste Mondfinsternis des neuen Jahrtausends beobachten. Leider waren die Bedingungen nicht optimal. Während der gesamten Zeit war eine mehr oder weniger dichte Cirrostratusdecke vorhanden, durch die man den Mond noch einigermassen erkennen konnte. Da kurz vor der partiellen Phase die tieferen Wolken verschwanden, konnten wir mit diesen Bedingungen trotzdem noch zufrieden sein. Ein Problem bestand auch in der hohen Luftfeuchtigkeit - die Instrumente neigten alle zum Taubeschlag. Trotzdem war die Mondfinsternis ein beeindruckendes Himmelsschauspiel, das die Vereinsmitglieder und ca. 30 Gäste auf dem Aussengelände genossen.

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Aufnahmeoptik: Celesteron 8 bei f/6,3  (f=1280mm)
Belichtungszeit: partielle Phase 1/250 Sekunde, Totalität 10 Sekunden
Film: Fuji Superia 800 ASA
Bilder: Thomas Payer
 
Die totale Sonnenfinsternis vom 11. August 1999
Am 11. 8. 1999 war in Süddeutschland eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten.Viele Mitglieder der Walter-Hohmann-Sternwarte reisten in den ca. 110 km breiten Streifen der totalen Verfinsterung. Die meisten von Ihnen konnten wegen des schlechten Wetters die Finsternis nicht oder nur zu einem kleinen Teil beobachten. Glück mit dem Wetter hatte unser Mitglied Wolfgang Voss, der in Olching, einem kleinen Ort zwischen Fürstenfeldbruck und Dachau durch eine Wolkenlücke die Finsternis in ihrer totalen Phase beobachten konnte.

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Aufnahmeoptik: 105mm f/6 Refraktor (Apochromat)
Belichtungszeit: 1/250 s bis 2s auf Kodak EliteChrome 200
Aufnahmen: Wolfgang Voss