| Finsternisse |
| Die totale Mondfinsternis vom 10. Dezember 2011 |
| Von Mitteleuropa aus war die totale Phase dieser Mondfinsternis nicht zu beobachten. Immerhin ging der Mond noch zu einem großen Teil bedeckt auf. Leider hatte auch diesmal der Großteil der WHS - Fotografen keine gute Wahl mit dem Standort getroffen. Die am Horizont stehenden Wolken verdeckten so lange den Mond, bis auch die partielle Bedeckung vorbei war. Wenigstens unser Mitglied Thomas Payer hatte bzgl. des Standortes den richtigen Riecher und positionierte sich auf der Düsseldorfer Kniebrücke. Dort konnte er das folgende Foto machen. |
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Mondfinsternis 10.12.2011 Nikon D7000@ISO1000, Tamron 70mm - 300mm, Ort: Düsseldorf Bild: Thomas Payer |
| Die totale Mondfinsternis vom 15. Juni 2011 |
| An diesem Abend ging der Mond kurz vor Sonnenuntergang schon total bedeckt auf. Da diesmal der Mond fast zentral durch die Kernschattenzone der Erde lief, war dies eine der längsten totalen Mondfinsternisse überhaupt. Leider hatten die WHS-Beobachter kein Glück mit dem Wetter. Während man gespannt auf den Aufgang des Mondes wartete, blieben die Wolken hartnäckig am Horizont hängen. Und dies änderte sich auch während der gesamten totalen Phase nicht mehr. Wenigstens konnte Tanja Hinke unsere wartenden Mitglieder auf ein Bild bannen. Hätte sie die Leute doch darauf aufmerksam gemacht, dass alle in die falsche Richtung blicken ;-) . |
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Alle warten auf den Mond Canon 550D@ISO400, Brennweite 23mm, F/3.5, Bel. Zeit: 1/60 Sek. Mondbild von 2007 (s.u.) Ort: WHS Bild: Tanja Hinke Bildbearbeitung: Helmut Metz |
| Die partielle Sonnenfinsternis vom 4. Januar 2011 |
| Wie am 31. Mai 2003 ging auch an diesem Morgen die Sonne schon bedeckt auf. Jedoch war der Horizont bei Sonnenaufgang noch mit Wolken verhangen. Etwa zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung zogen sich dann aber die Wolken zurück, so dass man diese Sonnenfinsternis doch noch genießen konnte. Dieses Glück teilten sich Mitglieder der WHS nur mit Beobachtern im äußersten Westen und Süden Deutschlands. |
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Sofi - Erlebnis an der WHS Canon 40D, Optik: 250mm Zoom f/13, ISO: 100 Bel. Zeit: 1/2000 Sek. Ort: WHS Bild: Nicole Merkes |
Flugzeug und Sonnenspitze Canon 450D, Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele mit 1,4 fach Telekonverter, ISO: 100 Bel. Zeit: 1/4000 Sek. Ort: Oberhausen Bild: Dr. Ingo Janiszczak |
Canon 450D, Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele mit 1,4 fach Telekonverter, ISO: 100 Bel. Zeit: 1/4000 Sek. Ort: Oberhausen Bild: Dr. Ingo Janiszczak |
Canon 450D, Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele mit 1,4 fach Telekonverter und
Sonnenschutzfolie, ISO: 100 Bel. Zeit: 1/20 Sek. Ort: Oberhausen Bild: Dr. Ingo Janiszczak |
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Canon 40D, Optik: Canon L 70-200-Objektiv, f/36, ISO: 800 Bel. Zeit: 1/320 Sek. Ort: Düsseldorf Bild: Dr. Udo Siepmann |
Canon 20D, Optik: Sigma 80-400 bei 281mm, f/16, ISO: 200 Bel. Zeit: 1/2000 Sek. Ort: Oberhausen Bild: Jörg Henkel |
| Die totale Sonnenfinsternis vom 22. Juli 2009 |
| Die Kernschattenzone der Sonnenfinsternis mit der längsten totalen Phase dieses Jahrhunderts verlief über Indien und China und weit hinaus auf den Pazifischen Ozean. Das Maximum der Totalität betrug 6 Minuten und 39 Sekunden. Dieses Maximum ereignete sich jedoch nicht über dem Festland. Mit etwa 5 Minuten war die Länge der totalen Phase über Shanghai aber immer noch beträchtlich. Unser Mitglied Jörg Henkel verfolgte die Finsternis von Wuzhen aus. Trotz der schlechten Wetterbedingungen gelangen ihm einige Aufnahmen dieses Ereignisses. Zum Einsatz kamen dabei eine Canon EOS 350D bei ISO 100 und ein 70mm ED-Refraktor mit 480mm Brennweite. |
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Kurz vor Ende der 1. partiellen Phase Bel.-zeit: 1/15 sek (mit Folie) |
Kurz vor dem 2. Kontakt Bel.-zeit: 1/320 sek |
Nach dem 2. Kontakt Bel.-zeit: 6 sek |
Kurz nach Beginn der 2. partiellen Phase Bel.-zeit: 1/4000 sek |
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| Video Animation |
| Die totale Sonnenfinsternis vom 1. August 2008 |
| Nur in den vorwiegend dünn besiedelten Gebieten der kanadischen und europäischen Arktis sowie Westsibiriens und Teilen der Mongolei und China konnte diese Sonnenfinsternis als totale Sonnefinsternis bestaunt werden. In Mitteleuropa war sie nur partiell zu beobachten. Der größte Bedeckungsgrad wurde in Deutschland mit ca. 23 Prozent im Norden (Flensburg) erreicht. In Kärnten, wo die folgende Animation entstand, war der maximale Bedeckungsgrad mit gut 5 Prozent schon recht dürftig. |
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Video Animation Canon 300D, Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele mit 1,4 fach Telekonverter und Sonnenschutzfolie, ISO: 800 32 x 1/100 Sek. Ort: Vorhegg (Kärnten) Bild: Dr. Ingo Janiszczak |
| Die totale Mondfinsternis vom 03./04. März 2007 |
| Zunächst sah es so aus, als sollte dieses Naturereignis den Wolken zum Opfer fallen. Während es kurz nach Sonnenuntergang noch fast wolkenlos war, zogen im weiteren Verlauf immer dichtere Wolkenfelder heran. So war der sich langsam verfinsternde Mond immer nur kurz zwischen den dünn gesäten Wolkenlücken zu sehen. Während der totalen Phase wurden die Wolkenlücken jedoch immer größer, so daß der größte Teil der totalen Phase und der Austritt des Mondes aus dem Kernschatten fast lückenlos verfolgt werden konnte.. |
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Part. Phase, Canon 300D, Optik: Meade Refraktor f/9 (f=1300mm) ISO: 100 Bel. Zeit: 1/200 Sek. Ort: WHS, Dr. Ingo Janiszczak |
Totale Phase, Canon 300D, Optik: Meade Refraktor
f/9 (f=1300mm) ISO: 400 Bel. Zeit: 8 Sek. Ort: WHS, Dr. Ingo Janiszczak |
Bilddaten: 150/1300mm APO-ED
Meade, Canon EOS 400D, 8sec. @ 400ASA,Ort: WHS Essen, Dieter Friedrich |
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| Die totale Sonnenfinsternis vom 29. März 2006 |
| Diese Finsternis war von Deutschland aus als partielle Finsternis mit einem maximalen Bedeckungsgrad von rund 25% (Essen) beobachtbar. Die Zentralzone der Finsternis erstreckte sich vom östlichsten Zipfel Südamerikas über den Atlantik, weite Teile Afrikas, dem östlichen Mittelmeer und der Türkei, wo unseren Mitgliedern Thomas Payer, Dr. Ingo Janiszczak und Jochen Schmitting die folgenden Aufnahmen gelangen, bis nach Zentralasien. |
| Die fogenden Bilder wurden aufgenommenmen von Thomas Payer in Antalya mit einer nikon D50 bis ISO 200 und 4" f/10 Refraktor |
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Summe aus Einzelbildern, |
Summe aus Einzelbildern, Belichtungszeiten: 1 - 500 ms |
Der 3. Kontakt (Austritt aus
dem Kernschatten) |
Diamantringeffekt beim Austritt |
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| Einzelbild, Belichtungszeit 50 ms |
Summe aus Einzelbildern, Belichtungszeiten: 50 - 250 ms |
| Die folgenden Bilder wurden aufgenommen von Dr. Ingo Janiszczak in Side (Türkei) mit einer Canon 300D |
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| Kurz vor d. 1. Kontakt Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/500 sek |
Kurz nach d. 1. Kontakt Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/500 sek |
Ca. Mitte der 1. partiellen Phase Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/500 sek |
Kurz vor Ende der 1. partiellen Phase Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/250 sek |
Diamantring Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer Komposit aus 2 Bildern Belichtungszeit: 1/320 bzw. 1/1000 sek |
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| Kurz vor dem 2. Kontakt Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer Bel.-zeit: 1/500 sek |
Kurz nach d. 2. Kontakt Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer Bel.-zeit: 1/320 sek |
Innere Korona Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer Belichtungszeit: 1/6 sek |
Kurz nach d. 3. Kontakt Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele Bel.-zeit: 1/30 sek |
Kurz nach Beginn der 2. partiellen
Phase Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/200 sek |
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| Ca. Mitte der 2. partiellen Phase Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/500 sek |
Kurz vor d. 4. Kontakt Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer plus Baader Folie Bel.-zeit: 1/500 sek |
Korona mit Fitzwork bearbeitet Optik: f/7 (f=560mm) Vixen Fraunhofer Komposit aus 5 addierten Bilder, Larsen - Sekanina - Filter |
Korona mit Fitswork bearbeitet Optik: 300mm f/4 Sigma Apo Tele Komposit aus 6 addierten Bilder, Larsen - Sekanina - Filter |
| Die folgenden Bilder wurden aufgenommen von Jochen Schmitting mit ED 80/600mm Skywatcher, Telekonverter 2x, Minolta X700, Farbnegativfilm Fuji Reala 100, Ort: Side (Türkei) |
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Montage - Gesamtverlauf der Finsternis |
Protuberanzen, 1/250s, zwei addierte Aufnahmen |
äußere Korona, 1/30s, zwei addierte Aufnahmen | dritter Kontakt, 1/1000s |
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| zweiter Kontakt, 1/1000s | Protuberanzen, 1/250s |
| Die ringförmige Sonnenfinsternis vom 3. Oktober 2005 |
| Diese Finsternis war von Deutschland aus als partielle Finsternis mit einem maximalen Bedeckungsgrad von 49% (Essen) beobachtbar. Die Zentralzone der Finsternis erstreckte sich vom nördlichen Atlantik über die iberische Halbinsel und weiten Teilen Afrikas bis in den indischen Ozean. Unser Mitglied Thomas Payer begab sich zur spanischen Hauptstadt Madrid, die fast genau auf der Zentrallinie lag. Dort gelangen ihm mit einem Coronado PST in Verbindung mit einer Nikon Coolpix 5400 die folgenden Aufnahmen. |
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| Aufnahmeoptik:
Coronado PST in Verbindung mit einer Nikon Coolpix 5400 Aufnahmeort: Madrid Bilder: Thomas Payer |
| Die totale Mondfinsternis vom 8/9. November 2003 |
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| Aufnahmeoptik:
Celesteron 8 bei f/6,3 (f=1280mm) Belichtungszeit: partielle Phase 1/250 Sekunde, Totalität 10 Sekunden Film: Fuji Superia 800 ASA Bilder: Thomas Payer |
| Die ringförmige Sonnenfinsternis vom 31. Mai 2003 |
| Am 31. Mai 2003 lief zum 2. mal innerhalb von 4 Jahren die Zentrallinie einer Finsternis durch Europa. Die ringförmige Phase war von Nordschottland, Island und weiten Teilen Grönlands aus sichtbar. Bei uns war die Finsternis nur partiell, allerdings mit einem relativ grossen Bedeckungsgrad von 83% unmittelbar nach Sonnenaufgang. Die Wetterprognosen waren alles andere als gut, denn während der gesamten Nacht gab es Gewitter mit ergiebigen Regengüssen. Doch wir hatten dieses mal Glück. Während der Morgendämmerung verzogen sich die Wolken, und die Natur belohnte unser frühes Aufstehen mit einem aussergewöhnlichen Sonnenaufgang, den man in dieser Form nicht oft im Leben zu sehen bekommt. |
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| 4 Phasen der bei uns partiellen Sonnenfinsternis vom 31. Mai 2003. Alle Aufnahmen: Miroslaw Fröhlich |
| Die totale Mondfinsternis vom 9. Januar 2001 |
| Am 9. Januar 2001 konnten wir die erste Mondfinsternis des neuen Jahrtausends beobachten. Leider waren die Bedingungen nicht optimal. Während der gesamten Zeit war eine mehr oder weniger dichte Cirrostratusdecke vorhanden, durch die man den Mond noch einigermassen erkennen konnte. Da kurz vor der partiellen Phase die tieferen Wolken verschwanden, konnten wir mit diesen Bedingungen trotzdem noch zufrieden sein. Ein Problem bestand auch in der hohen Luftfeuchtigkeit - die Instrumente neigten alle zum Taubeschlag. Trotzdem war die Mondfinsternis ein beeindruckendes Himmelsschauspiel, das die Vereinsmitglieder und ca. 30 Gäste auf dem Aussengelände genossen. |
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| Aufnahmeoptik:
Celesteron 8 bei f/6,3 (f=1280mm) Belichtungszeit: partielle Phase 1/250 Sekunde, Totalität 10 Sekunden Film: Fuji Superia 800 ASA Bilder: Thomas Payer |
| Die totale Sonnenfinsternis vom 11. August 1999 |
| Am 11. 8. 1999 war in Süddeutschland eine totale Sonnenfinsternis zu beobachten.Viele Mitglieder der Walter-Hohmann-Sternwarte reisten in den ca. 110 km breiten Streifen der totalen Verfinsterung. Die meisten von Ihnen konnten wegen des schlechten Wetters die Finsternis nicht oder nur zu einem kleinen Teil beobachten. Glück mit dem Wetter hatte unser Mitglied Wolfgang Voss, der in Olching, einem kleinen Ort zwischen Fürstenfeldbruck und Dachau durch eine Wolkenlücke die Finsternis in ihrer totalen Phase beobachten konnte. |
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| Aufnahmeoptik:
105mm f/6 Refraktor (Apochromat) Belichtungszeit: 1/250 s bis 2s auf Kodak EliteChrome 200 Aufnahmen: Wolfgang Voss |