Die Kleinplanetentagung 2000 in Essen
 

Rückblick auf die Tagung der VdS-Fachgruppe 'Kleinplaneten' 
vom 16. bis 18. Juni 2000 in Essen

Tagungsbericht von Markus Griesser (Eschenberg Sternwarte Winterthur #151)


Vollmond und Juni: Zwei der wichtigsten Voraus-setzungen für die Durchführung der Kleinplane-tentagung waren am Wochenende vom 16. bis 18. Juni 2000 wieder einmal gegeben. Kleinpla-neten-Freaks sind im Grunde genommen extreme Individualisten und mögen eigentlich nur eines: Daheim im stillen (Sternwarten-) Kämmerlein - umgeben von Teleskopen, Computern und endlosen Zahlenfriedhöfen - den kleinen Lieblin-gen nachzustellen, die da irgendwo weit draussen
oder auch ganz nahe als NEAs ihre Bahnen ziehen. Kleinplaneten-Jäger aus ihrem Jagdfieber zu lösen und an eine Tagung zu bringen, gelingt nur, wenn die äusseren Umstände möglichst trist sind. Am besten wäre dafür ja eigentlich eine lang andauernde Schlechtwetter-Phase geeignet, also beispielsweise eine mehrwöchige Hochnebellage im November. Doch da die Organisation einer Tagung für rund 40 Kleinplaneten-Spürnasen einen erheblichen zeitlichen Vorlauf braucht und das schlechte Wetter, wie die Praxis immer wieder lehrt, durchaus auch regional begrenzt und mit plötzlichen Aufklarungsphasen durchsetzt sein kann, würde eine solche „Schlechtwetter“-Tagung wohl im Hinblick auf die Teilnehmerzahlen zum reinen Lotteriespiel. 

Aktive und passive Teilnahme

Doch in den kurzen Juni-Nächten treten die Kleinplanetenbeobachter ohnehin von einen Bein aufs andere; die nur kurze Dunkelheit macht die Nachtaktiven unruhig. Leuchtet dann auch noch die voll beleuchtete Himmelsfunzel in die Landschaft, dann tut man all den grossen und kleinen Inhabern von Station Codes nur einen Gefallen, wenn man sie zur Tagung bittet. Dann ist die Gelegenheit selten günstig, all die Meister, Hüter und Erweiterer kleinplanetaren Gedankengutes an einem Treffen zu vereinigen, wo sie in Vorträgen Denkanstösse liefern, in Diskussionen gewissermassen selber geistig auftanken und natürlich auch etwas das Gesellige pflegen. Wo kämen wir schliesslich hin, wenn es wirklich nur noch die Kleinplaneten und nicht auch noch freundschaftliche und (nicht nur im geografischen Sinn) grenzüberschreitende  Kontakte gäbe?

Grosse Vorarbeit


André Knöfel und seine Freunde von der Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen hatten in ihrem tollen Sternhort am südlichen Stadtrand von Essen mit Einsatz, Liebe und Können ein infrastrukturelles Tagungsumfeld aufgebaut, in dem sie die aus nah und fern angereisten Sternfreunde auf Anhieb wohl fühlten. Mit feinem Humor spielte er dazu die ganze Tagung über den Zuchtmeister, um die jeweils während den Pausen in endlosen Diskussionen versunkenen Fachleute sanft, aber doch mit Nachdruck wieder ins Plenum zu treiben. Und es lohnte sich, dort lückenlos anwesend zu sein, denn was geboten wurde, war zeitweise vom feinsten.

Begrüsst wurde die rund 40 Tagungsteilnehmenden vom Fachgruppenleiter Gerhart Lehmann. Wer den sympathischen Drebacher näher kennt, weiss, dass der Obmann aller VdS-Kleinplanetler unter anderem ein nimmermüder Statistiker ist. Seinen Auflistungen zufolge sind innerhalb der Kleinplaneten-Fachgruppe bis heute über 14'000 Positionsmessungen ausgeführt worden – auch im Zeitalter der LINEAR-Datenfluten eine ganz hübsche Bilanz! 


Bunter Reigen an Referaten

Richard Masur, der Leiter der Walter Hohmann-Sternwarte, machte in seinen Grussworten auf den Namenspatron der Sternwarte aufmerksam: Walter Hohmann war von Beruf Bauingenieur und arbeitete in dieser Funktion bei der Stadtbehörde Essen. Doch seine grossen Verdienste erwarb er sich weniger in der Verwirklichung und Beaufsichtigung kommunaler Bauvorhaben, sondern als Pionier der Raumfahrt. Er war als Theoretiker seiner Zeit weit voraus und legte Grundlagen für die Raumflüge zum Mond und zu den Planeten. Nach ihm ist heute sogar ein Krater auf der Mondrückseite und eben auch die Essener Volkssternwarte benannt. Schön, dass auch die jüngeren Kollegen in unserer heutigen, sehr schnellebigen Zeit die Erinnerung an den 1945 verstorbenen Raumfahrt-Wegbereiter aufrechthalten!

Reise zu einem Kometen

Doch damit zu den Fachreferaten: Mit Detlef Koschny vom European Space Research and Technology Centre Noordwijk in Holland und seiner ausführlichen Vorschau auf die „Rosetta“-Mission gelang ein fulminanter Auftakt in den überaus bunten Vortragsreigen. Die 2,9 Tonnen schwere und mit einem Lander ausgerüstete ESA-Sonde „Rosetta“ nimmt sich bekanntlich den Kometen „Wirtanen“ zum Ziel. Auf dem Weg dorthin wird sie in einer rasanten Passage an den beiden sehr unterschiedlichen Planetoiden (4979) Otawara und (140) Siwa vorbeifliegen und mit einer ganzen Reihe von Messinstrumenten Untersuchungen durchführen. Auf die Ergebnisse darf man gespannt sein, zumal sich die beiden Asteroiden sowohl in der Grösse als auch in ihrer physikalischen Eigenschaften ganz gründlich voneinander unterscheiden.

Satelliten-Ballett

Stefano Sposetti, der sehr aktive Kleinplaneten-Beobachter aus Gnosca in der italienischsprachigen Südschweiz (Station Code 143) bot einige einzigartige Langzeit-Movies von verschiedenen Satelliten. So zeichnete er von seinem abgelegenen Sternenhort am Südfuss der Alpen eine ganz Nacht lang die ASTRA-Gruppe auf. Das Ergebnis: Aus den Driftbewegungen der einzelnen Satelliten und dem Zusammenspiel mit der Erdbewegung entstand ein regelrechtes kosmisches Feuerwerk, ein phantasievoll choreographiertes Satelliten-Ballett! Was der äusserst begabte Referent – er beherrscht vier Sprachen perfekt und hat in der Kleinplaneten-Szene entsprechend breitgefächerte und grenzüberschreitende Kontakte - in seinem Ausführungen unterschlug, ist die Tatsache, dass er bis heute trotz seiner eher bescheidenen Ausrüstung an die 70 (!) Designations bekommen hat und ausserdem bereits drei Nummerierungen. Eine davon, die Nummer 12931, hat er inzwischen im Gedenken an seinen 1959 verstorbenen Vater mit dem Namen „Mario“ versehen.

Automatisierte Astrometrie


Ein „Feuerwerk“ ganz anderer Art servierten dann die beiden Programmierer Matthias Busch aus Heppenheim und Herbert Raab aus Linz. Die beiden Präsentationen sind vom Auditorium zweifellos mit grösster Aufmerksamkeit erwartet worden, denn das Problem, die Astrometrie mit automatisierten Zwischenschritten  zu beschleunigen, ist jedem aktiven Beobachter (und seiner Familie!) ein Herzensanliegen. Beide Referenten sind dazu in der Kleinplanetenszene bestens bekannt, und beide sind ebenso praxisgestählte Beobachter, wie auch hochkompetente Informatiker. Und auch ihr Ansatz, für die Astrometrie ein deutlich komfortableres Programm zu schreiben, war eigentlich der gleiche. 

Doch in der Realisierung ihrer Software gingen die beiden dann sehr unterschiedlich vor. Die kurze Zeit ihrer Ausführung erlaubte dem Auditorium nur ansatzweise das Erkennen der jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden Programme. Dazu sind Matthias Busch und Herbert Raab ja noch immer voll am Programmieren, Tüfteln und Testen, so dass man sich erst später (vielleicht ab Herbst?) definitiv für das eine oder andere Programm entscheiden kann. Eines ist aber gewiss: Sowohl „Astrometrica für Windows“ als auch „EasySky Pro“ sind für die Anwender nicht eine Frage des Preises. Eine gute, anwenderfreundliche und komplette Software - möglichst mit den zugehörigen Sternkatalogen und allfälligen Plugins - hat einfach ihren Preis. Und wenn dazu weniger gewandte User bei Fragen und Problemen auch noch rasch und unkompliziert weitergeholfen wird, so rechtfertigt auch dies wohl einen etwas höheren Einstandspreis. - Dies jedenfalls ist die persönliche und selbstverständlich nicht repräsentative Meinung des Berichterstatters ...


Super-Astrometrie mit GAIA 

Zukunftsmusik liess Detlef Koschny mit seinem Referat über die von der ESA geplante Astrometrie-Sonde GAIA ertönen. Wenn alles klappt, soll dieses Gerät ab dem Jahr 2009 den Sternenhimmel bis zur 21. Grösse durchmessen; so entstünde ein hochpräziser Katalog mit weit über einer Milliarde Sterne. GAIA lässt auch Hoffnungen spriessen für die Entdeckung weiterer extraterrestrischer Planeten - für das Erheischen der öffentlichen Aufmerksamkeit und zum Erschliessen weiterer Geldquellen wahrscheinlich kein unwichtiges Argument ... Noch in diesem Herbst soll entschieden werden, ob und wie sich GAIA in die Zukunftspläne der ESA einfügt.

Gebändigte Datenfluten

Zurück in die harte Realität amateurastronomischen Daseins führte dann Gerhard Lehmann. Alle aktiven Beobachter wissen um das Problem der Datenarchivierung: Aus Datenbäumen wachsen im Laufe der Zeit noch bald einmal Datenwälder! Mit den Original-Frames, den Mess- und Übermittlungsdaten fallen auch bei normaler Beobachtungsaktivität ganz nette Datenmengen an, die auf irgendeine vernünftige und reproduzierbare Art archiviert werden sollten. Dass hier viele Sternfreunde sträflich sündigen, ist bekannt. Selbst Entdeckungsdateien sollen schon im Nirwana der endlosen Datenfriedhöfe dahingegangen sein. Unter jenen Sternfreunden, die ihre Daten pflegen, hat sicher jeder bereits sein eigenes „umwerfendes“ System entwickelt. Doch Gerhard Lehmanns Methode, die auf MS Excel und einem kleinen Hilfsprogrämmchen beruht, scheint jedenfalls sehr brauchbar.

„Himmlische“ Detektivsarbeit


Gerhard Hahn präsentierte eine stolze Liste von NEAs, die dank den Bemühungen des internationalen abgestützten DANEOPS-Programms pre-covered oder re-covered wurden. Die Gruppe, zu deren Stützpfeilern u.a. auch die Amateure Andreas Doppler, Arno Gnädig sowie die beiden Heppenheimer MP-Cracks Matthias Busch und Reiner Stoss gehören, macht einen exzellenten Job bei der Durchforstung von elektronisch verfügbaren Plattenarchiven nach den aufgezeichneten Spuren von Erdkreuzern. Doppler und Gnädig konnten ihren bisher grössten Triumph vor einem Jahr feiern, in dem sie den 1999 AN10 dank einem Nachweis auf einer DSS-Platte von 1955 zurück in die Herde der „nur noch“ potentiell gefährlichen Asteroide (PHA) führten. Einige Wochen lang hatte dieses Objekt nämlich ein zwar sehr kleines, aber eben doch berechenbares Einschlagrisiko für Mitte dieses Jahrhunderts geboten und so für einiges Aufsehen in den Internet-Diskussionen gesorgt. 

Auf der Suche nach Mainbeltern geht André Knöfel mit seinem DAPS ganz ähnliche Wege wie seine Kollegen. Doch er sucht in den Archiven vor allem die Spuren von Hauptgürtelobjekten - mit ausgezeichneten Trefferquoten. Dank seiner Arbeit werden immer wieder Asteroiden, die als Ein- oder Zwei Opp-Objekte dahindümpeln, zu Mehr-Oppositions-Objekten raufkatapultiert, mit dem schönen Nebeneffekt, dass sie schon bald mal nummeriert werden. Eigentlich müssten die Entdecker dafür dem André Knöfel die Füsse küssen und dabei auch den Arno Gnädig nicht vergessen: Der Berliner Kollege übernimmt nämlich bei diesem Suchprogramm jeweils die Rolle des Clearing Houses. Er prüft gewissermassen als unabhängige Kontrollinstanz die von André Knöfel vermessenen Strichspuren auf ihre Plausibiltät. 


Das Problem der „One Night-Stands“


Wer kennt nicht das Problem der „One-Nighter“? Was bei den Surveys die Regel ist, führt bei den normalen Planetoiden-Entdeckungen immer wieder zu Frustrationen. Das MPC akzeptiert keine Einzelbeobachtungen, sondern verlangt die berühmt-berüchtigte „Zweite Nacht“. Da hat man endlich den eigenen neuen Asteroiden gefunden, doch am nächsten Tag zeigt sich der Himmel wolkenverhangen und auch nach einer Woche drückt das Wolkengrau noch immer auf die Landschaft und zunehmend auch auf das Gemüt des zur Untätigkeit verdammten Entdeckers. 

Andreas Doppler hat das Problem genauer untersucht und hält inzwischen rund 21 Prozent der Einzelbeobachtungen für zuordnungsfähig. Seine Kritik am MPC, das die Einzelbeobachtungen irgendwo in einem nicht einsehbaren (Geheim-)Topf hortet, ist klar und hart. Doch Andreas Doppler bleibt fair und unterstrich in seinem Referat deshalb deutlich, dass die Exponenten des MPC harte und wichtige Arbeit leisten und auch redlich bemüht seien, in den täglich aus aller Welt eintreffenden Datenfluten ihre so wichtige Arbeit bestmöglich zu tun.


Unterstützung für NEAs

Das Team der Starkenburg Sternwarte Heppenheim hat in den letzten Wochen und Monaten einen deutlichen Akzent auf die NEO Confirmation gelegt. Matthias
Busch, Reiner Stoss und ihre Mitstreiter weisen eine stolze Bilanz aus, waren sie doch bisher an immerhin 115 solchen Bestätigungen und ersten Bahnrechnungen beteiligt. Darunter gibt es auch etliche Exoten, wie zum Beispiel den 2000 JT66. Schwierig wird es - wie dieses Beispiel dokumentierte - wenn sich ein lichtschwacher Erdkreuzer mit hohem Tempo vor der Milchstrasse bewegt. Ihn dann sauber zu astrometrieren, wird zum Glückspiel.

Photometrie

Dass das Bestimmen von Rotationslichtkurven an Planetoiden durchaus auch seinen Reiz hat, machte Hans G. Diederich aus Darmstadt deutlich. Bei Sternbedeckungen durch Planetoiden geht es hingegen um die möglichst präzise Bestimmung der Ein- und Eintrittszeiten, denn aus zahlreichen solchen Beobachtungen und der Parallaxe sind rohe Bestimmungen der Asteroiden-Gestalt möglich. Darüber berichtete Werner Hasubick aus Buchloe. Wer in dieses faszinierende Spezialgebiet einsteigen möchte, sollte allerdings möglichst über eine mobile Ausrüstung verfügen - beim hohen Strombedarf elektronischer Geräte und Peripherie ist dies nicht ganz einfach.

Die heikle Frage der Namensgebung
E
in Einblick in die Lokalgeschichte bot Jens Kandler mit seinem Referat über die Drebacher Kleinplaneten. In einer Zeit, in der laut darüber nachgedacht wird, ob man die Vergebung von Kleinplaneten-Namen als Sponsorig-Massnahme pflegen könnte, wirkte diese Referat als Kontrast und zugleich als klares Bekenntnis zur Tradition. Der Drebacher Asteroid (10932) „Rebentrost“ erinnert nämlich in klassischer Manier an den Pfarrer, Arzt und „Vater“ der Drebacher Krokuswiesen David Rebentrost (geboren 1614). Und auch der zweite für die Nummer 13816 beantragte (bisher noch nicht genehmigte) Name Stülpner lässt eine lokalhistorische Grösse aus der Region Drebach wieder lebendig werden: Karl Stülpner war nämlich so was wie ein lokaler Robin Hood, ein Wilderer zwar, doch in der Bevölkerung respektiert und wegen seiner Unerschrockenheit sogar hochverehrt. Der Einwurf eines Tagungsteilnehmers, das in der Citation genannte Wort  „Hunter“ sei für einen Wilderer schon nicht gerade die korrekte englische Übersetzung, konterte Gerhard Lehmann mit einem Augenzwinkern: Man muss dem Small Bodies Names Committee ja wirklich nicht alles auf die Nase binden! Und wer die bisherigen Citations aufmerksam studiert, entdeckt bekanntlich noch gar so manche versteckte Botschaft, die den Moralhütern des SBNC durch die Latten gegangen ist. 

Ein Lichtriese mit Leichtbau-Montierung

Das Wasser im Munde zusammenfliessen liess Herbert Raab mit seiner Präsentation des neuen 60cm-Teleskop, das in der Sternwarte Davidschlag bei Linz seit letztem Herbst im Einsatz steht. Die sensationelle und voll computerisierte  „Neue Österreich-Montierung“ führt dieses sehr lichtstarke Instrument in bisher für Amateure kaum erschlossene Raumtiefen bis zur 21. Grösse. Sensationelle Messier-Aufnahmen, aber auch einige Bildbeispiele aus der Welt der Asteroiden zeigten das enorme Potential dieses High-Tech-Gerätes. Die Linzer Sternfreunde wollen damit unter anderem NEOs in ihren Abschiedsvorstellungen bei der Erde beobachten, so deren Bahnbögen verlängern und damit die Grundlagen für ihr leichteres Auffinden bei der nächsten Opposition legen.

Reise zu „Eros“

Abgeschlossen wurde der weit gesteckte Vortragsreigen durch Jost Jahn, der aus dem Internet heraus eine Übersicht der bisherigen Radarbeobachtungen und Raumflugmissionen zu Asteroiden zusammengestellt hatte: Sein Schwerpunkt lag auf den Bildern der momentan noch immer in Gang befindlichen „NEAR Shoemaker“-Mission beim Planetoiden (433) Eros. Farbige Bilder mit hohem Auflösungvermögen und auch zwei, drei aufwendige Movies versetzten die Kleinplaneten-Freunde zum Schluss der Tagung ins Reich der Träume: Die punktförmigen Objekte nächtelanger Astrometrie-Übungen nochmals so detailliert aus der Nähe zu erleben, wurde damit zum würdigen Schlusspunkt einer mit Informationen reich bestückten Fachtagung.

 
So darf man (und frau) sich heute schon auf Berlin freuen: Die nächste Fachtagung der VdS-Fachgruppe „Kleine Planeten“ soll in der altehrwürdigen Archenhold-Sternwarte in Treptow stattfinden. Der Termin wird wieder bei Vollmond sein im Juni, doch Details werden sicher rechtzeitig bekannt. Bis dahin wünscht der Berichterstatter allen Kleinplaneten-Freunden eine gute Zeit, klare Sicht und allzeit gute Messungen!